Henrik Käthe

BIOGRAPHIE

Kurz:

Ich bin ich.

Fakten, Fakten:

Henrik Käthe wurde 1982 in Brandenburg geboren und zog im 16. Lebensjahr mit seiner Familie nach Berlin, wo er heute noch lebt. Nach dem Abitur wurde er Sänger und Gitarrist der Alternative- und Indie-Rock-Band „Elikan Dew“. Erste eigene Songs entstanden, zwei Alben wurden veröffentlicht. Danach folgte ein Studium, währenddesen Henrik Käthe weiterhin an eigenen Titeln schrieb und feilte. Die Texte schrieb er in deutsch.

Im April 2012 erschien seine erste EP „alles auf null“ mit 6 Titeln, am 18.1. 2013 die zweite EP „Me Myself & Ö“.Kompositorisch und textlich sind seine Lieder sehr vom traditionellen Singer-Songwriter-Stil geprägt. Henrik Käthe bezeichnet sie selbst als „eine Art Reise durch die Zeit und emotionale Zustände“. Die Themen sind vielfach Alltags- und Selbstbetrachtungen entnommen. Lieder seiner Zeit, dieser Zeit, unserer Zeit. Mal heiter, mal melancholisch und immer ganz nah und nahe gehend.

Ausführlicher? Bitte schön: 

Mein Name ist Henrik Käthe. 1982 erblickte ich in einem Brandenburger Kreissaal das berühmte elektrische Licht der Welt. Nach einer soweit nicht besonders musikalischen Kindheit wurde ich mit ca. elf ein riesiger Fan von Roxette und wollte unbedingt so cool sein wie Per Gessle. Also meldete ich mich in der Musikschule zum Gitarrenunterricht an, wo ich nach einer erschreckenden Phase des Einzelunterrichts und ermüdenden Versuchen, nach Noten zu spielen, in einer Gitarrengruppe endlich einige Grundlagen lernte, wie man Lieder begleiten kann. Lady in Black und so...

Nach der Roxette-Phase kam Oasis. Mein Bruder war ein Mega-Oasis-Fan und beschloss, mit zwei Freunden und mir eine Band zu gründen. Da muss ich etwa vierzehn gewesen sein. In der Band sang ich die von ihm geschriebenen Songs und war für die Rhythmusgitarre verantwortlich. Dort entstand für mich zum ersten Mal das besondere Gefühl, Songs zu spielen, die deine Band selbst gemacht und arrangiert hat. (Beflügelnde Ansätze von gefühlter Coolness)
Mit sechzehn zog ich mit meiner Familie nach Berlin. Dort machte ich das Abitur und verschoss mich dabei in die nerdige Band drei meiner Mitschüler. Nach dem Abi beschlossen wir, anders als von unseren Eltern vorgesehen, nicht zur Uni zu gehen, sondern mit mir als Sänger und Gitarrist zu viert als „Elikan Dew“ unser musikalisches Glück zu (ver)suchen. Das war eher so Alternative- bzw. später dann Indie-Rock. Wir probten abartig laut und wie besessen in unserem Mini-Proberaum, schrieben und bastelten bis zum Umfallen an den Songs, spielten viel live und veröffentlichten zwei Platten. Irgendwann entschieden wir uns dann aber doch dazu, so langsam mal was „Richtiges“ zu lernen und gingen zur Uni - ganz im Sinne unserer Eltern.

Der zunehmende Drang nach mehr Selbstverwirklichung führte dazu, dass ich parallel Songs für mich selbst schrieb. Sie waren mehr von Akustik-Gitarre geprägt und hatten deutsche Texte, weil ich immer mehr dachte, es wäre doch viel praktischer, wenn ich direkt von allen verstanden werden würde und nicht jeder alles erst im Kopf übersetzen müsste.

Über die Zeit kam dabei eine ganze Reihe von Songs zusammen, wovon die besten nun auf „alles auf null“ und "me myself & ö" enthalten sind. Wenn ich mich recht erinnere, sind die Lieder alle in einem Zeitraum von ca. 2-3 Jahren entstanden und sind zumindest in Teilen Abbilder teilweise sehr persönlicher Erfahrungen und - mal professionell betrachtet - auch meiner Songwritingfähigkeiten dieser Zeit. So sind die Lieder für mich eine Art Reise durch jene Zeit und sich ändernde emotionale Zustände, wie sie wahrscheinlich jeder von uns kennt. Leben ist eben nie nur schwarz oder weiß und so stehen auch die Songs und deren Texte irgendwo zwischen E- und Akustik-Gitarre, Erinnerung und Gegenwart (und Zukunft), Mut und Angst, Verliebtsein und Trennung, Jungsein und Erwachsenwerden, Künstlertum und vermeintlichem Normalsein, Bankdrücken und Core-Training, irgendwo zwischen Pop, Rock und vermutlich auch Schlager.
Wie auch immer - meine Musik bildet auf verschiedene Weise auch „mein Leben“ ab. Und das, wie eben auch meine Musik, scheinen mir für eine schubladenartige Einordnung zu bunt, zu vielschichtig und glücklicherweise zu bewegt! Denn Stillstand ist, wie wir ja wissen, „der Tod“. 

Jetzt endlich die ersten ganz eigenen fertigen Songs zu hören, löst in mir ein riesiges Glücksgefühl aus und Dankbarkeit dafür, diese Lieder aufgenommen haben zu dürfen. Es ist einfach das allerbeste Gefühl, das man als kreativer Musiker haben kann.

In diesem Sinne: Danke für eure Aufmerksamkeit, das Lesen hier und auf zur nächsten Episode!

MUSIK

TERMINE


Schon vorbei
2013
19.01. Berlin, Record Release "Me Myself & Ö" mit "Berge",
           "Georg auf Lieder" und Special Guest, Aufsturz
22.02. Krebsfond Gala, Lingen, Theater an der Wilhelmshöhe
16.03. Berlin, Wabe. Support für Christian Haase

10.05. Berlin, Pfefferberg, Haus 13 beim "What's the story" Songwriter-Abend
20.05. Rathenow, Optikpark, Antenne-Brandenburg Party
04.07. Kiel, Prinz Willy
05.07. Stralsund, Anker Werkstatt
27.07. Leipzig, Helheim
27.09. Garlitz, mit Georg auf Lieder und Romano

2012
12.1. Berlin, Danziger 50, mit The Black Swans
15.2. Berlin, Dazzle Danz Klub, mit Lee Sanderz
16.3. Berlin, Richtershorn
19.3. Berlin, Zur Glühlampe, mit Leo August
14.4. Berlin, Aufsturz, mit Fugalo
25.4. Berlin, Record Release Party im CHB Café mit Valentine und Ephraim Juda
28.4. Cottbus, Alte Chemiefabrik, Support für Six
23.6. Wittenberg, Support für Six
21.07. Ludwigsfelde, Support für Six
28.07. Stralsund, Anker Werkstatt
11.08. Berlin, Linse. Mit Marcus Auerbach Trio und The Pythagoras
03.09. Berlin, IFA
08.09. Bad Freienwalde, Altstadtfest
02.10. Güstrow, BARocktikum
07.10. Rockradio.de, Artroom, Berlin
12.10. Friedland, Musikgaststätte Endstation
02.11. Leipzig, Anker, Support für Rauschhardt
03.11. Magdeburg, Alte Feuerwache, Support für Rauschhardt
30.11. Berlin, Neuhelgoland, Support für Rauschhardt
05.12. Stralsund, Anker Werkstadt, Support für Rauschhard
08.12. Wolfsburg, Support für Rauschhardt

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